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Europaprojekte

Partnerschaftsprojekt: Sterben und Tod in Europa

Partnerschaftlich miteinander voneinander lernen
Wir freuen uns über die EU-Unterstützung im Rahmen der LEONARDO DA VINCI Partnerschaftsprojekte.

"Was am Lebensende wichtig ist?"
In unserer Gesellschaft wird das Thema Sterben und Tod oft ausgeklammert. Alle müssen sterben, viele haben Angst davor und erst Dank der verstärkten Arbeit der Hospiz - und Palliativbewegung ist es wieder mehr ins Bewusstsein gerückt.

80% der Menschen sterben im Krankenhaus oder im Pflegeheim. Der Tod wurde aus dem alltäglichen Leben verdrängt. Sterbende und ihre Angehörigen fühlen sich häufig allein gelassen. Unterstützung, die einen würdevollen Abschied in liebevoller Umgebung ermöglicht, ist nicht im ausreichenden Maße vorhanden.

Pflegepersonal wird überfordert und ausgebrannt, Geld ist knapp und in Anbetracht der demographischen Entwicklung wird diese Lage sich eher verschärfen als entspannen. In internationaler Zusammenarebit wollen wir partnerschaftlich miteinander voneinander lernen und gemeinsam Unterstützungshilfen und Wege entwicklen. 

                                          

Termine

  • WP5 Warschau
    10.-13.09.2010
    Polnisch mit englischer Übersetzung

  • WP6 Barcelona
    11.-15.11.2010
    Spanisch mit englischer Übersetzung

  • WP7 Paris
    11.-14.03.2011
    Französisch mit englischer Übersetzung

  • WP8 Hamburg Abschlussveranstaltung
    13.-16.05 2011
    Deutsch mit englischer Übersetzung

Lesen Sie einen Bericht von Dr. Klaus Witt zum Thema Trauerblockaden überwinden in Deutsch     oder in englischer Sprache 

Abschlussveranstaltung des EU-Projekts

             'Dying an Death in Europe'

in Hamburg vom 14.-15. Mai 2011 im Gästehaus der Universität Hamburg

Samstag den, 14. Mai 2011

Einführungsvortrag mit anschließender Diskussion um 9.30 Uhr:
Konspirative Verschwiegenheit, Professionalisierung des Sterbens und andere Herausforderungen im europäischen Blickwinkel

Fortbildung Trauerpanorama in deutscher Sprache von Dr. Klaus Witt von 11.00 - 18.00 Uhr:

Werkzeuge für Therapeuten, Pflegepersonal und Begleiter:
Trauerblockaden auflösen, Verluste überwinden neue Lebensqualität erreichen

Trauer ist ein Zeichen von tiefer Liebe und Verbundenheit und ein natürlicher Prozess, den man sich zwar nicht selbst aussucht, aber zumindest mitgestalten kann. Bei einer erfolgreichen Trauerverarbeitung werden die inneren Vorstellungsbilder der Mitmenschen und Beziehungen neu sortiert. Mittels der Herausforderung des eigenen Trauerpanoramas können Trauerblockaden aufgelöst werden.
In dieser Fortbildung werden die psychologischen Hilfsmittel an Therapeuten und Begleiter vermittelt und erlebbar gemacht.
Trauernden wird am nächsten Tag die Möglichkeit eröffnet, ihre eigenen Verluste zu bearbeiten.

Parallel-Workshop in englischer Sprache mit deutscher Übersetzung von Volker Schmidt
von 11.00 Uhr - 18.00 Uhr:

Spiritualität, Erinnerungen und liebevolle Gedanken als helfende Kraft

Bei der Verarbeitung von Ängsten, von Verlusterfahrungen, von Trauer und Tod kann es hilfreich sein, auf seelische Ressourcen zurückgreifen zu können. Auf theoreischer Ebene gehen wir im Seminar bestimmten, grundsätzlichen Fragen nach: Von welchen anthropologischen Grundannahmen geht ein kognitives, phenomenologisches oder spirituelles Therapieverständnis aus? Was kennzeichnet Erfahrungen oder Erlebnisse als real bzw. spirituell? Welche methodischen Schritte erweisen sich als angemessen, um spirituelle Dimensionen in der Trauerarbeit zu integrieren? Anhand der Symbolik die im Kontext von Ängsten, Verlusterfahrung, von Sterben und Tod auftauchen wird eingeladen, die spirituellen Phänomene zu entdecken und liebevoll hilfreich zu integrieren.

Aufgrund der europäischen Teilnehmer erwarten wir einen multikulturellen Erfahrungsaustausch.

Ab 19.30 Uhr Möglichkeit eines inoffiziellen Get-Together

 

Sonntag den, 15. Mai 2011

Vortrag um 9.30 Uhr:
Eine lebendiger Präsentation zu den Ergebnissen und Erkenntnissen des EU-Partnerschaftsprojektes "Dying and Death in Europe" aus nationalen Perspektiven.

Fortsetzung der Fortbildung Trauerpanorama von 11.00 - 13.00 Uhr:

Teilnehmer der 'Fortbildung Trauerpanorama' haben Gelegenheit die Techniken des Trauerpanoramas mit eigenen und/oder neuen Klienten anzuwenden, die Erfahrungen zu refelktieren und sich über internationale Erfahrungen auszutauschen.

Ab 11.30 Uhr sind  Trauernde herzlich eingeladen ihre Verlusterfahrung zu bearbeiten und dabei Unterstützung zu bekommen. Schmerz und Trauer sind ein Zeichen für tiefe Liebe und Verbundenheit zu einem verstorbenen Menschen und ein natürlicher Prozess der Neuordnung des Lebens. Ihr Trauerpanorama ist eine Möglichkeit Ihnen bei der Neuordnung nach ihren Vorstellungen zu helfen und ihre Seele/ Psyche ins Gleichgewicht zu bringen.

Parallel-Workshop in englischer Sprache mit deutscher Übersetzung von 11.00 - 13.00 Uhr:

Vertiefung der Übungen aus den Ergebnissen und Erkenntnissen des EU-Partnerschaftsprojektes "Dying an Death in Europe".
Die genauen Inhalte und Zeitabläufe werden nach dem Treffen in Barcelona im November 2010 festgelegt und bekanntgegeben.

Abschlussworkshop von 14.00 - 16.00 Uhr

Verluste und Trauer überwinden / Coming to terms with loss an bereavement

Internationaler Abschlussworkshop mit Entspannungsübungen und anderen Highlights

 

Veranstaltungsort:
Rothenbaumchaussee 34
20148 Hamburg

Teilnahmegebühr:
Den ersten 12 Frühbuchern gewähren wir einen Sonderpreis von 99,- €spätere Buchungen kosten 149,- €.

Anmeldung:
ECP-Akademie
Baumschulestr. 23
22941 Bargteheide
TEL 04532-501653
FAX 04532-501652

office@ecp-akademie.de

Stichwort: EU-Abschlussveranstaltung

 

Ausbildung zur Trauerbegleitung und Fortbildung: Trauerpanorama / Auflösung von Trauerblockaden

Unsere Ausbildung zur Trauerbegleitung ist international eingebunden und insbesondere auf die Auflösung von Trauerblockaden  fokussiert. Alle KursteilnehmerInnen sind zudem herzlich eingeladen sich an den internationalen Arbeitsgruppen und Treffen zu beteiliegen. Wir freuen und auf die Entwicklungschancen und Ergebnisse dieses EU-Projektes